Zitate vom Generationenexperten Ralf Overbeck

 

Thema: Generationenmanagement - Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung

"Nur wer es schafft, mittel- und langfristig alle Generationen respektvoll und adäquat einzusetzen, wird künftig ein attraktiver Arbeitgeber sein und so im globalen Wettbewerb bestehen können."

"Viele Unternehmen schrecken vor dem Thema Generationenmanagement zurück, weil es ihnen schlicht Angst macht. In Zeiten von Fachkräftemangel und drohender Überalterung ist aber der Handlungsdruck so groß, dass viele Firmen kaum mehr drum herum kommen, das Thema anzugehen."

"Generationenmanagement ist zudem mit vielen falschen Erwartungen behaftet. Einen Alten und einen Jungen kann man nicht einfach in einen Raum sperren und sich selbst überlassen. Man muss beiden Mitarbeitern bewusst machen, was die jeweils andere Generation besser kann. Der Jüngere muss verstehen, welche Leistungen und Fähigkeiten die Älteren entwickelt haben - und zwar ohne jegliche Hilfe von Google, Wikipedia & Co. Und der Ältere muss erkennen, dass das Leben der Jungen von rasantem technologischem Wandel geprägt ist und sie sich täglich mit der kurzen Halbwertzeit ihres Wissens auseinandersetzen müssen."

"Viele Firmen versprechen sich vom Generationenmanagement einen Know-how-Transfer von Alt nach Jung. Dabei übersehen sie die Chance, dass Wissenstransfer keine Einbahnstraße ist, sondern auch von Jung zu Alt transferiert werden sollte.""Unternehmen sind sich bewusst, dass in der Regel heterogene Teams erfolgreicher als homogene sind. Wir brauchen die Schnelligkeit und IT-Begeisterung der Jungen genauso wie die Analyse- und Umsetzungsfähigkeiten der Älteren, Männer und Frauen."

"Das unternehmerische Umfeld wandelt sich so schnell und die Herausforderungen sind so komplex – das kann eine Generation allein zukünftig nicht mehr bewältigen."

Thema: Führung und Alter

"Generationenmanagement sollte nicht als Funktion, sondern als Teil der Firmenphilosophie verstanden werden."

„Eine der wichtigen Führungsaufgaben in der Zukunft wird sein, Menschen im Unternehmen zu identifizieren, die an der Zusammenarbeit von Alt und Jung Spaß haben.“

„Die Bedeutung von Berufs- und Lebenserfahrung sowie der erfolgreiche Umgang mit kniffeligen Situationen tritt bei der Bestzung von Führungspositionen häufig in den Hintergrund.“

„Manche Führungskräfte kommen schon in jungen Jahren in gesamtverantwortliche Funktionen. Entscheidend für die Besetzung ist heute häufig die theoretische Ausbildung, internationaler Hintergrund und Mehrsprachigkeit."

Thema: Altersgemischte Teams

"Wenn niemand die Mehrgenerationen-Teams begleitet und entwickelt, besteht die Gefahr, dass Alt und Jung munter aneinander vorbei arbeiten."

„Zwischen Alt und Jung gibt es Unterschiede im Kommunikationsverhalten. Wer heute über 40 ist, legt in der Regel größeren Wert auf den persönlichen Kontakt, weil er dessen Wert und Nutzen im Laufe seines Berufslebens schätzen gelernt hat. Die Jüngeren dagegen sind mit neuen Technologien aufgewachsen; sie simsen, chatten und mailen ganz selbstverständlich und registrieren dabei nicht, dass sie zwar persönlich kommunizieren, aber nicht von Angesicht zu Angesicht.“

"Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung bedarf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung und kann nicht nur über den Kopf abgearbeitet werden. Wenn die Chemie nicht stimmt, klappt es nicht – und Chemie lässt sich nicht in einem Weiterbildungsseminar lernen."

Thema: Wissenstransfer zwischen Alt und Jung

"Wir kommen an das Wissen in den Köpfen der Menschen nur über den Bauch."

"Altersgemischte Teams sind die beste Plattform, um den Transfer von Know-how und Kompetenzen zwischen Alt und Jung zu fördern."

„Im klassischen Seminar kann ein nachhaltiger Know-how-Transfer zwischen den verschiedenen Generationen nicht entwickelt werden. Sinnvoller ist das gemeinsame Erleben der unterschiedlichen Stärken der jeweiligen Generation im operativen Geschäft, d. h. wenn man gemeinsam die sprichwörtliche Kuh vom Eis holt. Solche Erfahrungen prägen ältere und jüngere Mitarbeiter."

Thema: Generation Y:

"In vielen Firmen fehlt aber eine klare Linie und oft sogar das Begreifen, was die Generation Y überhaupt will oder kann."

"Die „Generation Y“ ist sicher schneller in der Lage Multitasking in der Schule und im Beruf zu praktizieren, da sie mit einer Flut von neuen Technologien und Kommunikations¬instrumenten aufgewachsen ist. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass diese Generation ausschließlich nach dem Prinzip „schneller, höher, weiter“ arbeiten kann und muss. Fach- und Methodenwissen muss nicht nur erlernt, sondern auch erlebt und emotional verarbeitet werden."

"Es ist erstaunlich, dass insbesondere die „Generation Y“ wegen ihrer hohen technologischen Kompetenz häufig nicht als menschliche Individuen wahrgenommen werden. Jeder Mensch, ob jung oder alt, hat von Geburt an zahlreiche Bedürfnisse und Talente, die sich verändern und entwickeln."

"Bewerber, die nach 1980 geboren sind, arbeiten lieber in Unternehmen, die moderne, innovative und trendige Produkte oder Dienstleistungen herstellen. Die jungen Bewerber und Mitarbeiter wünschen sich ein Unternehmen, das gekennzeichnet ist durch eine offene und flache Arbeitsorganisation, bei der die Kommunikation und der Spaß nicht zu kurz kommen sowie interessante und spannende Aufgaben."

"Vor dem Hintergrund, dass insbesondere die „Generation Y“ Multitasking betreibt, ist es sicherlich für alle Unternehmensformen und -größen von Bedeutung, Plattformen zu bieten, um in Blogs, Foren oder Social-Networks präsent zu sein. Das heißt jedes Unternehmen und damit jeder Mitarbeiter, vom Geschäftsführer bis zum Azubi, hat heute die Chance, sich in Facebook, Twitter oder Blogs Kunden, Mitarbeitern oder zukünftigen Bewerbern zu präsentieren."

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